Die goldene Stadt
die Stadt aus dem Gold des Glaubens an die Liebe Jahwes zu seinen Geschöpfen
im weissen Gewand des ewigen Lebens aus der Liebe Jesu zu seiner Braut der Gemeinde
durch die Augensalbe der lebendigen Wahrheit Jesus
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1 Jesus
1.1 Das Licht der Welt
1.1.1 Wo das Licht scheint kann die Finsternis nicht bestehen
1.1.1.1 Joh 1,4.-9. / Mt 5,14.-16.
1.1.1.2 Deine Aufgabe
1.1.1.3 Das Wichtigste
1.1.1.4 Unsere Aufgabe heute
2 Mensch
2.1 Leben
2.1.1 Wahre Freiheit
2.1.1.1 Joh. 8,31.-47.
2.1.1.2 Zwei Gruppen
2.1.1.3 Vorenthaltene Freiheit
2.1.1.4 Allein der Sohn macht frei
2.1.2 Wollen und Wirken
2.1.2.1 Phil. 2, 13.
2.1.2.2 Wer will?
2.1.2.3 Wer wirkt?
2.1.2.4 Wir sind gerettet
2.2 Nachfolge
2.2.1 Vorbereitung
2.2.1.1 Mt. 25,1.-13.
2.2.1.2 Alle wollten
2.2.1.3 ER kommt anders
2.2.1.4 Liebe üben
1 Jesus
1.1 Das Licht der Welt
1.1.1 Wo das Licht scheint kann die Finsternis nicht bestehen
1.1.1.1 Joh 1,4.-9. / Mt 5,14.-16.

4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt. 6 Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name Johannes. 7 Dieser kam zum Zeugnis, auf daß er zeugte von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. 8 Er war nicht das Licht, sondern auf daß er zeugte von dem Lichte. 9 Das war das wahrhaftige Licht, welches, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet.

14 Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. 16 Also lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.

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1.1.1.2 Deine Aufgabe

Stell Dir vor Du bekommst die Aufgabe einen dunklen Kellerraum aufzuräumen. Darin befinden sich wichtige Dinge die noch benötigt werden und übelriechender Unrat. Was brauchst Du?

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1.1.1.3 Das Wichtigste

Du brauchst: Den Willen Deine Aufgabe zu erfüllen. Das Wissen um Gut und Schlecht. Werkzeug. Licht. Was ist unentbehrlich?

Wenn Du Deine Aufgabe nicht erfüllen willst weil sie Dir zu unangenehm ist, wird Dich Dein Auftraggeber so lange mahnen bis Du endlich anfängst. Wenn Du gute Dinge zum Abfall wirfst oder den Unrat nicht als solchen kennst und entfernst, wird Dein Auftraggeber Dich korrigieren und Du wirst lernen zu unterscheiden. Wenn das Dir zur Verfügung stehende Werkzeug ungeeignet oder mangelhaft ist, wirst Du Dir passendes beschaffen oder einfach mit dem arbeiten was Du hast. Wenn es nicht anderes geht, dann sind Deine Hände Dein einziges Werkzeug.

Was Du unbedingt brauchst und auf keinen Fall entbehren kannst ist das Licht. Wenn Du kein Licht hast, wird der Keller niemals sauber; das Gute niemals vom schlechten getrennt.

Wenn Du aber Licht hast, kannst Du Deine Aufgabe unter allen Umständen erfüllen. Dein einziger, wirklicher Feind ist die Finsternis. Und wo das Licht ist, kann die Finsternis nicht bestehen!

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1.1.1.4 Unsere Aufgabe heute

Das Licht der Wahrheit unseres Herrn Jesus wird auch heute unser Leben beleuchten. Sehen wir auf das, was dieses Licht uns zeigt um unsere Aufgaben zu erfüllen.

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2 Mensch
2.1 Leben
2.1.1 Wahre Freiheit
2.1.1.1 Joh. 8,31.-47.

Jesus sprach nun zu den Juden, welche ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. 33 Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Same und sind nie jemandes Knechte gewesen; wie sagst du: Ihr sollt frei werden? 34 Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht. 35 Der Knecht aber bleibt nicht für immer in dem Hause; der Sohn bleibt für immer. 36 Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein. 37 Ich weiß, daß ihr Abrahams Same seid; aber ihr suchet mich zu töten, weil mein Wort nicht Raum in euch findet. 38 Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, und ihr nun tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. 39 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wäret, so würdet ihr die Werke Abrahams tun; 40 jetzt aber suchet ihr mich zu töten, einen Menschen, der die Wahrheit zu euch geredet hat, die ich von Gott gehört habe; das hat Abraham nicht getan. 41 Ihr tut die Werke eures Vaters. [Da] sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott. 42 Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. 43 Warum verstehet ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. 44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang und ist in der Wahrheit nicht bestanden, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. 45 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubet ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich der Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubet ihr mir nicht? 47 Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum höret ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.

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2.1.1.2 Zwei Gruppen

Jesus spricht hier zu zwei Gruppen von Menschen: Die einen haben die himmlische Wahrheit die ER ihnen zuvor berichtet hat verstanden und sind IHM dankbar für SEINE Weisungen. Die anderen haben die Schätze aus dem Munde des Herrn nicht verstanden. Es ist so als hätten sie die Worte Jesu gar nicht gehört. Die tiefe Freude auf den Gesichtern der Jünger des Herrn erfüllt die zweite Gruppe mit Neid und Haß. Sie trachten nur noch danach Jesus zu töten.

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2.1.1.3 Vorenthaltene Freiheit

Die Neider wollen ihre bessere Stellung herausstellen. Sie betonen ihre Freiheit die auf ihrer vornehmen Abstammung beruht. Doch spüren sie in ihren Herzen genau wie unfrei sie in Wirklichkeit sind. Jesus muß ihnen auch verdeutlichen das der Herr dem sie folgen ihnen noch nicht einmal die Freiheit läßt Jesu Worte auch nur zu hören. Sie sind nicht frei zu hören, zu verstehen oder zu handeln. Das ist immer das Ergebnis der Sünde. Die ersten Menschen machten von der wahren Freiheit der Kinder Gottes Gebrauch um sich in die Unfreiheit der Sünde zu begeben. Jesus ist der mächtigste Herr weil ER die Wahrheit ist. ER braucht den Gegner nicht zu fürchten und seine Nachfolger deshalb zu knebeln damit sie sich nicht gegen IHN wenden. Das Reich unseres Herrn ist von ewigem Bestand und wird jeden mit wahrem Glück und wahrer Freiheit erfüllen der dem Sohn folgt.

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2.1.1.4 Allein der Sohn macht frei

Ausser diesen beiden Gruppen waren sicher auch Menschen zugegen die sich ihres fehlenden Lebensglückes bewußt waren. Die aber noch in den Banden des Vaters der Lüge hingen. Das waren die Menschen für die das Licht Jesu an diesem Ort besonders gestrahlt hat. Mancher wird danach die wahre Freiheit in Jesus gesucht und gefunden haben. Mit solchen Menschen werden auch wir heute zu tun haben. Der Herr möge dann SEIN Angebot zur wahren Freiheit durch uns erneuern.

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2.1.2 Wollen und Wirken
2.1.2.1 Phil. 2, 13.

denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken, nach seinem Wohlgefallen

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2.1.2.2 Wer will?

Ja, Du hast richtig gehört: Gott nimmt Dir Deinen Willen ab! Die meisten von uns wird das erschrecken oder doch zumindest verwirren. Glauben wir doch an die Liebe die allein in der Freiheit existieren kann. - Manche wird es beruhigen das Jahwe auch das Wollen übernimmt wenn wir an das Schlechte denken zu dem uns unser unrechtes Wollen nur allzu oft treibt.

Denken wir an die vielen verführten Kinder der vergangenen und aktuellen Menschheitsgeschichte. Diese finden wir im südamerikanischen Urwald wie in der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands. Meist wurde diesen Kindern, seit sie zuhören konnten, nichts als der Haß auf vermeintliche oder tatsächliche Feinde beigebracht. Oft wurden und werden sie dazu aus ihren Familien gerissen. Als Jugendliche und Erwachsene sind diese Menschen dann zu erschreckenden Greueltaten bereit. Man hat sie gelehrt das Böse zu wollen. In ihren Herzen wollen sie jedoch das gleiche das alle Menschenkinder wollen: Bestätigung, Wärme und Verständnis. Man hat sie nur in schändlicher Weise gelehrt dieses Wollen mit Gewalt und blindem Gehorsam zu äussern. Werden diese Kinder nach ihrem Tun gerichtet würde man ihnen sicher Unrecht zufügen. Diese Menschen müssen ihr falsches Tun erkennen und dann neu lernen ihre Wünsche zu erfüllen. Gesegnet ist der Mensch der ihnen dazu die Hand reicht denn lernen sie das nicht werden sie immer auf traurige Weise enden.

Den Menschen die in der Buße vor ihrem Schöpfer zeigen das sie das Unrechte an ihrem bisherigen Tun erkannt haben und bereuen schenkt Jahwe ein neues Herz. Jesus hat dazu nach dem Willen des Vaters die Grundlage geschaffen. Das Wollen des wiedergeborenen Gotteskindes ist in seinem neuen Herzen: Das ist dem himmlischen Vater in Liebe zu folgen und diese Liebe mit allen Geschöpfen zu teilen. So schenkt unser Vater uns das Wollen weil es uns fehlt denn es ist SEIN Wohlgefallen das SEINE Geschöpfe in Gerechtigkeit leben.

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2.1.2.3 Wer wirkt?

Vieleicht sagst Du jetzt: Gut, die Erkenntnis zur Buße muß mir Jahwe vermitteln. - Auch das Wollen schenkt ER mit dem neuen Herzen denn das Herz dieser Welt will was diese Welt will. Damit habe ich dann aber alles was ich zum Wirken benötige. Es liegt an mir aus diesen Geschenken das Richtige zu machen.

Gelernt hat das Gotteskind bis dahin jedoch die Methoden dieser Welt. Wie die verführten Menschenkinder muß das Gotteskind angeleitet werden sein Wollen mit den Methoden der Himmel auszuführen. Alle Dinge mit den Augen des Schöpfers zu sehen. Das Wollen zum Lernen kommt aus dem neuen Herzen, das Lehren erfolgt durch Jesus, das Lernen ist unser Wirken in dieser Welt. Zu dem Lernen gehört auch das gemeinsame Lernen mit unserem Nächsten. Was ist lehrreicher für uns selbst als einem Mitmenschen erklären zu dürfen? So ist es wiederum Gott, der auch unser Wirken durch Jesus schenkt weil es SEIN Wohlgefallen ist das wir eine Ewigkeit in Liebe bei IHM sind.

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2.1.2.4 Wir sind gerettet

Weil unser himmlischer Vater das Wollen und das Wirken schenkt ist unsere Rettung sicher. Wir können alle unsere Sorgen ohne Einschränkung auf unseren Herrn Jesus legen. ER wird uns durch SEINEN guten Gottes Geist in alle Wahrheit leiten und uns sicher nach Hause zu unserem Vater bringen.

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2.2 Nachfolge
2.2.1 Vorbereitung
2.2.1.1 Mt. 25,1.-13.

Alsdann wird das Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen, welche ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen. Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht. Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mit ihren Lampen. Als aber der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Gehet aus, ihm entgegen! Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen. Die Klugen aber antworteten und sagten: Nicht also, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche; gehet lieber hin zu den Verkäufern und kaufet für euch selbst. Als sie aber hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm ein zur Hochzeit; und die Tür ward verschlossen. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. So wachet nun, denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde.

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2.2.1.2 Alle wollten

Der Termin stand fest, ebenso der Anlass. Es war ein freudiges Vorhaben das keine der Jungfrauen vermissen wollte. - Doch dann kam alles anders. Der Termin verstrich und sie blieben allein. Das Warten machte schläfrig und keine konnte dem widerstehen, so das alle einschliefen.

Bis hier scheint kein Unterschied zwischen den jungen Damen zu bestehen. Doch erfahren wir später das sie sich in ihrer Haltung gegenüber dem ersehnten Ereignis stark von einander unterschieden: Die Einen verließen sich auf ihre Informationen über Zeitpunkt und Ablauf ohne eigene Verantwortung für ein Gelingen des Treffens zu verspüren, die Anderen stellten vorher mit all ihren Möglichkeiten sicher den Bräutigam auch dann treffen zu können wenn unerwartete Änderungen eintraten.

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2.2.1.3 ER kommt anders

Jesus hat alle SEINE Jünger immer wieder darauf hingewiesen das SEIN zweites Kommen unerwartet sein wird. Auch unser Glaubensalltag zeigt uns wie vielfältig die Möglichkeiten der Begegnung mit unseren Mitmenschen sind. Eine Vorbereitung in allen Einzelheiten wird niemals möglich sein. Und das ist gut so weil es nur eine Vorbereitung für jeden möglichen Fall gibt: Die Liebe des Schöpfers zu seinen Geschöpfen.

Diese Liebe erzeugt Vertrauen bei denen die sich auf eine Verbindung in Liebe zu ihrem Schöpfer einlassen. Die klugen Jungfrauen hatten genug Liebe zum Bräutigam um das Treffen unter allen Umständen zu sichern. Liebe überwindet alle Schranken.

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2.2.1.4 Liebe üben

Heute werden wir wieder Menschen begegnen. Menschen die wir kennen, wie solche die wir erst neu kennen lernen. Keiner von ihnen begegnet uns ohne Wissen unseres himmlischen Vaters. ER liebt alle SEINE Geschöpfe. Jeder Mensch mit dem wir zu tun haben ist eine von Jahwe gegebene Möglichkeit Liebe zu üben damit wir den Bräutigam treffen werden.

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